Künstler

14. Festival MitAfrika 2018

In unserer alphabetischen Künstlerliste finden Sie Informationen über die diesjährigen Künstlerinnen und Künstler des MitAfrika Festivals am Schokoladenmuseum am Kölner Rheinufer:

AZIZ KUJATEH (Gambia) – BOMBINO (Niger) – MAMA AFRIKA (Elfenbeinküste, Guinea, Kongo, Senegal) – MAMADOU SECK (Senegal) – MARIAMA (Sierra Leone, Frankreich) – MOKOOMBA (Zimbabwe) – SIRIKI COULIBALY (Burkina Faso) – SOFIANE SAIDI & MAZALDA (Algerien) – SUGAR MFKK (Angola)

AZIZ KUYATEH (Gambia)

Meister der Kora. Aziz setzt die lange Tradition der westafrikanischen Griots fort, verbindet geradezu meisterhaft Ausdrucksmöglichkeiten der Kora mit Jazz, Pop und afrikanischer Kultur.

Link: www.azizkuyateh.com

BOMBINO (Niger)

Ob majestätische Hymnen, akustische Balladen oder trancehafte Rocknummern – Bombino liefert Musik mit Message, die vor allem live fasziniert. Der Gitarrenvirtuose und Sänger aus dem Niger zählt neben Tamikrest und Terakraft zu jenen Künstlern, die dem Wüstenblues einen regelrechten Hype verpassten. Die traditionelle Musik der Tuareg trifft dabei auf westliche Elemente. Geprägt von Künstlern wie Jimi Hendrix und Ali Farka Touré und den bitteren Erlebnissen im Exil als Angehöriger des unterdrückten Tuareg-Volkes, hat Bombino sowohl musikalisch als auch thematisch seine ganz eigene Rebellion geschaffen. Seine Kunst nutzt er als friedensbringende Kraft, die auf Versöhnung setzt.

Link: www.bombinomusic.com

MAMA AFRIKA (Elfenbeinküste, Guinea, Kongo, Senegal)

Ein Fest der Sinne. Eine Kaskade der Gefühle. Die Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen westafrikanischen Ländern erzählen, singen und tanzen Geschichten aus ihrem Leben, ihrer Kultur, ihrem Glauben. Ihre Musik ist absolut authentisch. Auf der Bühne werden Leben und Lebensfreude Afrikas lebendig: Der suggestive Klang der Trommeln, der aus tiefer Seele kommende Gesang, virtuoser Tanz und atemberaubende Akrobatik zeigen Afrika in seiner Vielfalt, Lebenskraft und Lebensfreude. Klang, Farbe, Bewegung. Der Zauber, die Faszination, die Emotionen weckende Fröhlichkeit der Künstlerinnen und Künstler aus Senegal, Ghana, Elfenbeinküste, Guinea und Kongo lässt die Zuschauerinnen und Zuschauer teilhaben an der Kultur der Wiege der Menschheit – AFRIKA.

Link: www.mama-afrika.de

MAMADOU SECK (Senegal)

Griot, Trommler, Tänzer und Sänger. Mamadou, Meister des SABAR, repräsentiert wie kein anderer die traditionelle Kunst der Griots aus dem Senegal. Sänger, Dichter und Instrumentalist, Bewahrer der Geschichte, Literatur und Musik seines Volkes. Seit 1989 ist er in Deutschland erfolgreich mit verschiedenen Musikformationen wie Savanna-Talk, Youssou N´Dour und seiner eigenen Gruppe Tam Tam Magic.

Link: www.modouseck.info

MARIAMA (Sierra Leone, Frankreich)

Legere Mischung aus Soul, Reggae und Chanson. Mariama, 1986 in Sierra Leone geboren, in Deutschland aufgewachsen, lebt und arbeitet inzwischen in Paris. Sie schreibt und singt bereits mit sechzehn Jahren erste eigene Stücke, spielt Gitarre, ist Teil einer Musicalbesetzung. Erste Karrierestationen ranken sich um Projekte von Ade Bantu (Brothers Keepers, Afrobeat Academy, Afropean Express). Sie arbeitet mit dem Rapper Curse, geht auf Tour mit Max Herre. 2008 startet Mariama mit „Listen To Mariama“ ihre Solokarriere, verzaubert mit gefühlvollen Texten und Rhythmen und sanfter Stimme. Mit „The Easy Way Out“ überzeugt sie 2012 mit schlichten Akustikfolk-Stücken, Gitano-Atmosphäre und angedeuteten Bossa Nova-Farben.

Link: https://www1.wdr.de/radio/cosmo/musik/global-pop-lexikon/mariama106.html

MOKOOMBA (Zimbabwe)

Elektrisierende Mischung aus Afro-Fusion und verlockenden traditionellen Tonga-Rhythmen, geleitet von der außergewöhnlichen Stimme des Sängers und Percussionisten Mathias Muzaza. Aufgewachsen mit der Kultur des Tonga-Volkes, führen die jungen Musiker alle Einflüsse in ihrer Musik zusammen. Mit der geballten Kraft der melodischen und exotischen Melodien entführt Zimbabwes berühmteste junge Band in andere Welten. Ihr neues Album ‚Luyando‘ (Liebe) ist eine spirituelle Reise ins Herz der zimbabwischen Gesellschaft, Kultur und Tradition.

Link: www.facebook.com/mokoomba/

SIRIKI COULIBALY (Burkina Faso)

Virtuose Klänge auf traditionellen Instrumenten. Siriki, Sohn einer alten Griot Familie in Bobo-Dioulasso (Burkina Faso/Westafrika) ist mit Musik groß geworden. Er überzeugt mit seinem virtuosen Können auf traditionellen Instrumenten wie der Djembe, dem Balafon und der Ngoni, der „Laute“ aus Mali.

Link: www.facebook.com/Siriki-Coulibaly-197598947006361

SOFIANE SAïDI & MAZALDA (Algerien)

Prinz des Raï 2.0. Mit seiner ungeschliffenen Stimme und kaleidoskopischer Elektronik knüpft Sofiane Saïdi an die goldene Ära der rebellischen Musik der algerischen Stadt Oran an. Wie kein anderer verkörpert er die Philosophie der Rai-Musik, eine anarchischen Haltung zwischen „no future“ und „fuck la vie“.

Link: www1.wdr.de/radio/cosmo/musik/neuincosmo/sofiane-saidi_mazalda-100.html

SUGAR MFKK (Angola)

Straighter Rap trifft auf melodische Gesangsparts. Geboren in Linz, aufgewachsen in Bonn sind die Schattenseiten und rauen Straßen der ehemaligen Hauptstadt Dreh- und Angelpunkt der Stories des Nachwuchsrappers mit angolanischen Wurzeln. Abhängen, Drogen, Gewalt. Der Bonner Newcomer startet gerade so richtig durch, war Support-Act für den französischen Rap-Superstar Booba. Seine neue Single „Trikot von Paris“ hält alle Zutaten für einen waschechten Straßenrap-Track bereit: ballernde Beats, Lyrics on point und massig Credibility (WDR Cosmo).

Link: www1.wdr.de/radio/cosmo/musik/neuincosmo/sugar-mmfk-trikot-100.html