Künstler

13. Festival MitAfrika 2017

In unserer alphabetischen Künstlerliste finden Sie Informationen über die diesjährigen Künstlerinnen und Künstler des MitAfrika Festivals am Schokoladenmuseum am Kölner Rheinufer:

AZIZ KUYATÉ (Gambia) – BOMBINO (Niger) – GATO PRETO (Mozambique) – JAQEE (Berlin/Uganda) – MAMA AFRIKA (Elfenbeinküste, Guinea, Kongo, Senegal) – TOFIER MIBOLA (Togo) – VIEUX FARKA TOURÉ (Mali) – VIEUX MAC FEYE (Senegal) – SIRIKI COULIBALY (Burkina Faso) – ZOUM SONDY (Elfenbeinküste)

AZIZ KUYATEH (Gambia)

Meister der Kora. Aziz setzt die lange Tradition der westafrikanischen Griots fort, verbindet geradezu meisterhaft Ausdrucksmöglichkeiten der Kora mit Jazz, Pop und afrikanischer Kultur.

Link: www.azizkuyateh.com

BOMBINO (Niger)

Ob majestätische Hymnen, akustische Balladen oder trancehafte Rocknummern – Bombino liefert Musik mit Message, die vor allem live fasziniert. Der Gitarrenvirtuose und Sänger aus dem Niger zählt neben Tamikrest und Terakraft zu jenen Künstlern, die dem Wüstenblues einen regelrechten Hype verpassten. Die traditionelle Musik der Tuareg trifft dabei auf westliche Elemente. Geprägt von Künstlern wie Jimi Hendrix und Ali Farka Touré und den bitteren Erlebnissen im Exil als Angehöriger des unterdrückten Tuareg-Volkes, hat Bombino sowohl musikalisch als auch thematisch seine ganz eigene Rebellion geschaffen. Seine Kunst nutzt er als friedensbringende Kraft, die auf Versöhnung setzt.

Link: www.bombinomusic.com

GATO PRETO (Mozambique)

In jedem Song steckt eine Geschichte. Gato Pretos Debüt-Album „Tempo“ bringt all das auf den Punkt, was internationale Club-Kultur spannend macht: rockenden Favela Funk aus Rio, rumorende Township-Grooves aus Südafrika und Angolas technoider electro-Hybrid-Kuduro sind Grundzutaten, die Gato Preto zur Global-Bass-Kernschmelze bringt, wahlweise mit Rave und Breakbeat vermengt.

 Link: www.gatopreto.bandcamp.com/album/tempo

JAQEE (Berlin/Uganda)

„I wanted to sing – I got what I wanted. In diesem Jahr ist Jaqee eindrucksvoll aus ihrer Babypause zurückgekehrt. Auf dem aktuellen Album „Fly High“ klingt die Wahlberlinerin geerdeter denn je und auch musikalisch hat sie sich weiterentwickelt. Die gewohnten Reggaeton-Klänge bleiben zwar, gehen aber Hand in Hand mit Pop-Arrangements, Afrobeat, Funk oder Disco. Alles, was Jaqee in ihrer Vergangenheit und Gegenwart geprägt hat, wurde verarbeitet. Die Lebensgeschichte der gebürtigen Uganderin liefert das beste Material für die Tracks – zwischen kindlicher Verspieltheit, gefühlvollem Soul und brodelndem Zorn. Beim Festival MitAfrika wird sie neben ihrer neuen Platte das Beste aus ihrer Diskographie performen – mit dabei bestimmt auch Cosmo-Lieblinge wie „Pink Drunk Elephant“ und „Drop of Water“. „BLACKback“.

Link: www.jaqee.com

MAMA AFRIKA (Elfenbeinküste, Guinea, Kongo, Senegal)

Ein Fest der Sinne. Eine Kaskade der Gefühle. Die Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen westafrikanischen Ländern erzählen, singen und tanzen Geschichten aus ihrem Leben, ihrer Kultur, ihrem Glauben. Ihre Musik ist absolut authentisch. Auf der Bühne werden Leben und Lebensfreude Afrikas lebendig: Der suggestive Klang der Trommeln, der aus tiefer Seele kommende Gesang, virtuoser Tanz und atemberaubende Akrobatik zeigen Afrika in seiner Vielfalt, Lebenskraft und Lebensfreude. Klang, Farbe, Bewegung. Der Zauber, die Faszination, die Emotionen weckende Fröhlichkeit der Künstlerinnen und Künstler aus Senegal, Ghana, Elfenbeinküste, Guinea und Kongo lässt die Zuschauerinnen und Zuschauer teilhaben an der Kultur der Wiege der Menschheit – AFRIKA.

Link: www.mama-afrika.de

TOFIER MIBOLA (Togo)

Leidenschaft für Tradition. Die Trommler, Tänzer und Akrobaten fühlen sich der reichhaltigen Tradition ihrer Heimat eng verbunden. Feiern in der Ekstase – ihre Maskentänze sind längst legendär, mystische Geschichten von den Ahnen und Göttern Togos.

VIEUX FARKA TOURÉ (Mali)

„Jimi Hendrix der Sahara“. An der Gitarre zeigt sich der Musiker aus Mali so virtuos wie kaum ein Zweiter. Allenfalls sein Vater Ali Farka Touré kann ihm da wohl das Wasser reichen. Der „Bluesman of Africa“ hat nämlich schon vor seinem Sohn den Wüstenblues in die Welt hinausgetragen und gilt als einer der besten Gitarristen der Welt. Vieux ist erfolgreich in dessen riesige Fußstapfen getreten, steht keineswegs im Schatten seines Vaters und hat den „african fingerstyle“ regelrecht perfektioniert. Dabei lässt er neben den Klängen der Sahara vor allem auch Elemente aus Rock, Reggae und Latin Music einfließen – nicht nur auf Platte, sondern auch live ein ganz besonderes Erlebnismentaler Roots Reggae, Dub, Rock, Hip Hop, Crossover aus Köln.

Link: www.vieuxfarkatoure.com

VIEUX MAC FAYE (Senegal)

Erfinder des „Joolof Blues“. Sein einzigartiger Stil kombiniert die Stärke des Rhythmus der afrikanischen Musik mit der Intensität des Blues. Das Ergebnis: ein überraschender und zugleich überzeugender Ethnic Jazz. Der Gitarrenvirtuose und herausragende Sänger, vielseitiger Musiker und großartiger Künstler mit traditionellen Instrumenten wie der Kora und der Riti, gehört zu den angesehensten Musikern im Senegal. Konsequent verfolgt er seinen Weg, experimentiert mit einer Symbiose aus Rhythmen, gemeinsam mit Größen wie Papa Niang, Ismael oder Cheichk . International stärkte er sein Talent mit Künstlern wie Stevie Wonder oder Didier Lockood – in Europa, den Vereinigten Staaten und Australien.

Link: www.womex.com/virtual/fapman_records/vieux_mac_faye

SIRIKI COULIBALY (Burkina Faso)

Virtuose Klänge auf traditionellen Instrumenten. Siriki, Sohn einer alten Griot Familie in Bobo-Dioulasso (Burkina Faso/Westafrika) ist mit Musik groß geworden. Er überzeugt mit seinem virtuosen Können auf traditionellen Instrumenten wie der Djembe, dem Balafon und der Ngoni, der „Laute“ aus Mali.

Link: www.facebook.com/Siriki-Coulibaly-197598947006361

ZOUM SONDY (Elfenbeinküste)

Eine Leidenschaft für Reggae seit früher Kindheit. Geboren in Séguéla an der Elfenbeinküste lebt Zoumana Meité, so sein bürgerlicher Name, seit zwölf Jahren in Deutschland, genauer gesagt in Köln. Seine Inspirationen und Vorbilder waren und sind Bob Marley, Alpha Blondy oder Ismael Isaac. Seine ersten Songs („Sini“, „Bacan“) schrieb er bereits 1994, als er gerade die zehnte Klasse besuchte. 2006 wurde sein besonderes Talent auch in Deutschland erkannt. 2012 bis 2014 produzierte Sondy in Eigenregie in seinem Heimatland sein Debutalbum, veröffentlichte es im Mai 2015 mit einer Release-Party im Parker Place in Abidjan. Mit großem Erfolg.

Link: www.facebook.com/zoumsondyofficiel/